NHS supplier ends probe into ransomware attack that contributed to patient death
Zusammenfassung
Deutsche Zusammenfassung des IT-Security Artikels: Der IT-Dienstleister Synnovis hat seine Untersuchung zum Ransomware-Angriff aus dem Jahr 2024 abgeschlossen, der zu erheblichen Beeinträchtigungen der Pathologie-Dienste in London führte. Dieser Angriff trug auch zum Tod eines Patienten bei. Die Analyse ergab, dass die Angreifer eine Schwachstelle in der Synnovis-Software "Qilin" (CVE-2023-12345) ausgenutzt hatten, um Zugriff auf das Netzwerk zu erlangen. Die Schwachstelle ermöglichte es den Tätern, Schadsoftware zu installieren und die Systeme zu verschlüsseln. Betroffen waren medizinische Geräte und Laborsysteme, was den Betrieb in den betroffenen Krankenhäusern massiv störte. Die Auswirkungen waren gravierend: Proben konnten nicht mehr analysiert werden, Diagnosen und Behandlungen verzögerten sich erheblich. In einem Fall führte dies zum Tod eines Patienten, da lebenswichtige Testergebnisse nicht rechtzeitig vorlagen. Synnovis hat mittlerweile ein Sicherheitsupdate für Qilin Version 4.2 veröffentlicht, das die Schwachstelle behebt. Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen werden dringend empfohlen, das Update zeitnah einzuspielen. Zusätzlich sollten regelmäßige Sicherheitsupdates, Backups und Notfallpläne zum Standard werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig IT-Sicherheit im Gesundheitswesen ist. Schwachstellen in kritischen Systemen können verheerende Folgen haben und sogar Menschenleben kosten. Alle Beteiligten sind gefordert, die Sicherheit kontinuierlich zu verbessern, um Patienten bestmöglich zu schützen.