Facebook muss Datenpanne-Opfer entschädigen

Zusammenfassung

Facebook muss Datenpanne-Opfer entschädigen In einem wegweisenden Urteil wurde Facebook verpflichtet, Nutzer für den Datenschutzverstoß bei einer massiven Sicherheitslücke zu entschädigen. Betroffen waren über 50 Millionen Nutzerkonten, bei denen Angreifer Zugriff auf persönliche Informationen und Zugangsdaten erlangen konnten (CVE-2018-15122). Die Schwachstelle ermöglichte es Cyberkriminellen, sich durch manipulierte "Access Tokens" als legitime Nutzer auszugeben und unerlaubt auf sensible Daten zuzugreifen. Facebook räumte ein Versäumnis beim Schutz der Nutzerdaten ein und muss nun Schadenersatz in Millionenhöhe leisten. Für die Betroffenen bedeutet dies eine Entschädigung von bis zu 12 Monatsgebühren. Datenschutzexperten sehen in dem Urteil einen wichtigen Präzedenzfall, der Unternehmen zu erhöhter Sorgfalt bei der Gewährleistung der IT-Sicherheit zwingt. Insbesondere müssen kritische Sicherheitslücken zeitnah geschlossen und Nutzer transparent über Datenpannen informiert werden. Neben finanziellen Konsequenzen drohen Unternehmen auch Imageschäden und Vertrauensverlust bei Kunden. Empfohlen werden daher regelmäßige Sicherheitsaudits, Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie der Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien. Nur so lässt sich das Risiko von Datenlecks effektiv minimieren und das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen.

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Quelle: www.new-business.de